DIAGNOSE

Wie wird eine Gelenkerkrankung bei einem Pferd richtig und frühzeitig diagnostiziert?

Eine frühzeitige Diagnose bei Gelenkbeschwerden ist wichtig, denn so kann direkt und nachhaltig eingegriffen werden. Vor der Behandlung mit einer passenden Therapie ist es wichtig, eine korrekte Diagnose zu stellen.

Folgende Symptome können auf eine Gelenkerkrankung hindeuten:

  •  Geschwollenes bzw. erwärmtes Gelenk
  • Schmerzen sowohl unter Belastung als auch in Ruhe
  • Einschränkung der Beweglichkeit/Steifheit/Instabilität
  • Länger dauerndes Einlaufen nötig
  • Verminderte Leistungsbereitschaft und allgemeines Unwohlsein des Pferdes
  • Klammer Gang

Zur Diagnose untersucht Ihr Tierarzt folgendes:

  • Abfragen von Risikofaktoren (Alter, Ernährungszustand, Art der Beanspruchung)
  • Allgemeinzustand des Pferdes
  • Abtasten der Gelenke, Sehnen und Bänder
  • Spezifische Symptome (siehe oben)
  • Vortraben auf weichem und hartem Untergrund sowie Beugeproben

Zu weiteren Diagnoseverfahren gehören Labor (Blutbild), Punktion (zum Feststellen einer möglichen Trübung der Gelenkflüssigkeit sowie verminderten Schmierfähigkeit der Gelenkschmiere) und Anästhesien sowie bildgebende Verfahren wie MRT und Röntgen. Auch eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) kann Aufschluss geben über Schwere und Ausmaß einer Gelenkerkrankung.

Informationen zur Therapiemöglichkeit mit Stammzelltherapie erfahren Sie hier